Familienstellen

Die Familie – das ist unsere Basis. Sie formt uns. Sie trägt uns. Sie gibt uns Kraft. Auch wenn uns das gar nicht bewusst ist, leben wir unser Leben jeden Tag als Teil von ihr. Wenn wir unsere Kraft suchen und auf unsere Familie sehen, sehen wir auf die Quelle unserer Kraft.

Familienstellen – was ist das?

Die Familienaufstellung zeigt Bilder, die uns sonst nicht zugänglich sind und die tief in unserer Seele wirken. Wir können diese Bilder durch das Aufstellen (zB Ich, mein Ziel und die Blockade) sichtbar machen. Durch die Rückmeldungen der Darsteller erkennen wir, was fehlt, woran es krankt oder worauf die Blockade hinweist. So können wir das Thema dahinter erkennen und schrittweise, Hand in Hand mit der Seele, lösen. Alte Zusammenhänge werden geklärt und neue Wege eröffnet. Am Schluss der Aufstellung kann der Aufsteller also mit einem neuen inneren Bild nach Hause gehen, das ihn stärkt.

Familienstellen – wofür ist das?

Das Familienstellen ist ein schönes Werkzeug um uns von alten, tief verwurzelten Verhaltensmustern, Einstellungen (Glaubenssätzen) oder Lebensstrategien zu lösen, die uns unbewusst daran gehindert haben, frei nach unserm eigenen Wesen zu erblühen und zu gedeihen.

Im Einklang mit unseren Wurzeln (unserer Familie) ist es möglich, einen guten neuen Weg einzuschlagen.

Familienstellen kann auch begleitend zu Therapien angewendet werden, ist aber kein Ersatz für ärztliche, psychiatrische oder therapeutische Hilfe. Familienstellen ist eine anerkannte Methode der Lebensberatung.

Familienstellen – woher kommt das?

Familienstellen basiert auf den Arbeiten von Virginia Satir (geb. 1916), einer amerikanischen Familientherapeutin, die mit Familienrekonstruktionen arbeitete, und später auch dem deutschen Therapeuten Bert Hellinger (geb. 1925). Viele Therapeuten haben es über Jahrzehnte weiter geformt und in seine heutige Form gebracht.

Familienstellen ist ein sanfter Weg, der in der Tiefe begleitet. Heute sagt man eher „Aufstellungsarbeit“, da man viele auch nicht familiäre Themen damit bearbeiten kann.

Zu einer jungen Form des Familienstellens zähle ich auch meine eigene Arbeit, AiB, die Aufstellungsarbeit mit inneren Bildern.

Advertisements